Monday, 14. December 2009
Liebe Leser, ich habe es dann doch geschafft und ein eigenes Blog eröffnet unter http://blog.querulantin.de/. Ich habe festgestellt, daß ich doch ab und an etwas zu sagen habe und möchte das in Zukunft häufiger tun, auch manchmal etwas böser, als ich mich im Geekcouch-Blog traue Und ich möchte natürlich für die bisherige Gastfreundschaft danken! Ich hoffe, daß meine Artikel einen gewissen Unterhaltungswert hatten und haben werden und ich hoffe, wir lesen uns!
Monday, 16. November 2009
Wie am vergangenen Wochenende schon in den Nachrichten zu hören war und heute auch beim Spiegel unter http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,661303,00.html zu lesen ist, planen die Niederlande einen Vorstoß bei hrer KFZ Besteuerung. Diejenigen, die mich kennen, wissen, daß ich selber nicht Auto fahre, aber daß ich durchaus sehe, daß man ab und zu eins braucht. Aus Umweltschutzgründen würde ich es jedoch begrüßen, daß man für die täglichen Wege den ÖPNV nutzt, das Fahrrad oder zu Fuß geht und nur für Grosseinkäufe oder Ausflüge eben das Auto. Natürlich ist dies von verschiedenen Faktoren abhängig, vom Wohn- und Arbeitsort und natürlich auch von der Familiengröße. Jedenfalls versuchen die Niederlande nun, die KFZ-Abgaben mehr nach Verbrauch zu erheben. Das ist im Grundsatz ja schonmal nicht so falsch. Was ich bisher lese ist folgendes: - Kleine Autos zahlen weniger als große Autos pro km
- Viele Autofahrer würden weniger zahlen, weil sie ohnehin wenig fahren.
- Vielleicht wäre das wirklich ein Anreiz, seine Gewohnheiten zu überdenken.
Bis hierher könnte man das meiner Meinung nach umsetzen, indem man den Kilometerstand erfasst. Nun wollen die Niederländer aber noch etwas weitergehen und viel befahrene Straßen und stauträchtige Abschnitte teurer machen als wenig befahrene Straßen. Dies soll mit in die Autos eingebauten GPS-Geräaten erfasst werden. Und genau hier wird die Schraube überdreht: es ist aus Datenschutzgründen nicht vertretbar, daß jede Bewegung des Autos erfasst wird. Bewegungsprofile aller Autos sind Totalüberwachung! Man kann die Daten ja nicht einmal nach Erfassung löschen, weil der Nutzer ja auch ab und an einmal überprüfen muss, ob die Rechnung stimmt! Liebe Niederlande, übertreibt es nicht! Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.
Saturday, 14. November 2009
Dies Mädels unter den Lesern werden dieses Gefühl sicher kennen, wenn es plötzlich die Lieblingsfarbe beim Lippenstift nicht mehr gibt oder das Lieblingsparfüm eingestellt wird. Heute gleich 2 Begebenheiten aus dieser Reihe: Mein Getränkemarkt hat kein dunkles Erdinger da (ok das gibts noch, aber eben nicht $hier wo ich grad war) und das Altenmünster haben sie nur noch zu Aktionen vorrätig. Lokalblättle genauer lesen. Dann war ich noch beim Tee Gschwendtner und es gibt den Oolong Saskatoon nicht mehr. Frust! Und auch keinen Tee mit Lotusblüten stattdessen (den scheint keiner mehr zu machen oder zu importieren). Ich war quenglig. Aber die belgischen Pralinen haben sie noch. Gut. Wochenende gerettet. Achja: und in einer Ladenpassage die so groß ist wie Stilwerk hätte ich erwartet, daß sie mehr als 4 Toiletten hat. Die Schlange war sagenhaft. Architekten. Denken die eigentlich irgendwas? Und wo ich schon dabei bin: Sänger vorm Stimmbruch die über sexy Frauen singen, obwohl sie bei einer echten Frau sicher nicht wissen würden wo vorn und hinten ist, jagen mir kalte Schauer den Rücken runter. Jetzt ist aber genug vom Rant der Woche.
Monday, 9. November 2009
Vor genau 20 Jahren weilte ich bereits zun Studium in Passau. Wie immer ging mein Radiowecker an und wie auch heute noch manchmal dachte ich zuerst, ich hätte mich im Halbschlaf bei den Nachrichten verhört. Eine halbe Stunde später aber war ich wach und sie wiederholten die Meldung des Tages. Ich kann mich noch sehr gut an diesen Tag erinnern und war völlig aus dem Häuschen. Ich hatte diese Grenze bis dahin schon oft genug überquert und es war jedesmal furchtbar. Meine Euphorie wurde dann aber doch von den niederbayrischen Komillitonen gebremst. Die kommentierten die Nachricht, als ginge sie das alles gar nichts an: "Da wern die sich jetzt aber g'frein.". Da war ich dann doch etwas sprachlos. Ich habe Respekt vor den Menschen, die damals den Umbruch möglich gemacht haben. Heute schäme ich mich aber für diejenigen in meinem Alter, die mir immer noch erzählen, sie kennen sich da im Osten ja eh nicht aus und wüssten auch nicht welche Städte da eigentlich wo liegen und dagewesen seien sie auch nicht und es wäre ihnen auch egal. Wacht mal endlich auf. Da draußen ist eine Generation, die die Teilung nicht mehr erlebt hat und sich das kaum vorstellen kann. Zu denen könnt ihr nicht einfach sagen "ach deine Heimatstadt existiert für mich nicht, das ist ja /Osten/. Ich glaube es gibt noch viel zu tun. Jetzt nicht nachlassen!
Thursday, 29. October 2009
Dies ist ein Artikel, um die Zusammenarbeit zwischen Journalisten und ihren Interviewpartnern zu verbessern. Er richtet sich an die Beschäftigten von Printmedien und Radio-/Fernsehsendern. Liebe Journalisten, es ist mir und einigen anderen ausdrücklich an einer guten Zusammenarbeit gelegen, besonders wenn wir das Glück haben, daß eines unserer Hobbies in Euer Blickfeld gerät und wir die Chance haben, "unsere Sache" und unsere Meinungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen zu wollen. Allein: ich bin jetzt ein paar mal über die gleichen Stolperfallen gestürzt und möchte diese kurz aufzeigen. - Kurzfristigkeit
Es passiert doch recht häufig, daß man kontaktiert und gebeten wird, am gleichen oder am nächsten Tag ein Interview zu geben oder sich zu einem Termin einzufinden. Das ist meist problematisch, da die meisten Menschen einer Erwerbsarbeit nachgehen und auch Selbstständige sicher nicht dauernd für ihr Hobby alles stehen und liegenlassen können. Bitte gebt uns etwas mehr Vorlaufzeit, damit man evtl. auch freinehmen kann oder Schichten mit den Kollegen tauschen, um den Termin möglich zu machen. Gerade bei den Beispielen, die ich erlebt habe, ging es eigentlich nie um tagesaktuelle Dinge (dann hätte ich die Dringlichkeit und Kurzfristigkeit ja verstanden), sondern um eher generelle Themen. - Arbeitsplatz und Hobby
Ich hatte jetzt schon zweimal die Anfrage, ob man mich nicht am Arbeitsplatz ablichten oder filmen könnte beim Interview. Liebe Leute, bitte macht Euch klar: nur, weil wir vom Arbeitsplatz aus mal ein Telefonat wegen unserer Hobbies führen dürfen oder auch mal eine E-Mail schreiben, können wir es unseren Arbeitgebern kaum zumuten, einfach Filmteams auf die Arbeit zu beordern. Auch wenn die meisten von uns "am Rechner" oder "im Internet" arbeiten, hat das ja erstmal mit unseren Hobbies nichts zu tun. Bitte seht folgendes: aufgrund der oben angesprochenen Kurzfristigkeit sind wir ohnehin gezwungen, irgendwo etwas Arbeitszeit zu schieben, damit wir Euren Kontaktwünschen nachkommen können, da können wir doch nicht noch unsere Arbeitgeber mit 'reinziehen. Vorschlag: wieso habt Ihr in der Redaktion nicht eine Stellwand? Plakate oder Flaggen können leichter mitgebracht werden als ein Filmteam in den Konferenzraum zu schleusen. - Arbeitszimmer in der privaten Wohnung
Mal ehrlich: wie wohnt ihr? Ist es dort immer so geleckt, daß man die Kanzlerin ampfangen könnte? Abgesehen davon, daß mir persönlich meine Wohnadresse immer noch recht heilig ist, werden auch sonst wenig Menschen "mal g'schwind" ein Filmteam hereinlassen können, zumindest nicht ohne vorher aufzuräumen und/oder sauberzumachen, was aber wegen der o.g. Kurzfristigkeit meist nicht geht. Ferner ist auch die Frage, wie weit man seine private Wohnsituation Teil seines Hobbies werden lassen will. Das ist doch keine Lösung.
Zusammengefasst möchte ich sagen: Manchmal wird es einem echt schwer gemacht, den Interviewwünschen nachzukommen aufgrund dieser Nebenbedingungen. An manchen Umständen könnte man aber arbeiten, damit wir zusammen die Welt retten können.
Monday, 14. September 2009
Tuesday, 8. September 2009
Hier die Kommentare zum diesjährigen Fantasy Filmfest, Vampire, Grusel, Trash.. wunderbar
"FaFiFe 2009" vollständig lesen
Tuesday, 25. August 2009
Das ist also Quentin Tarantinos Version, wie das dritte Reich auch hätte enden können. Achtung, Spoiler.
"Quentin Tarantino: Inglourious Basterds" vollständig lesen
Tuesday, 18. August 2009
Die Idee der Piratenpartei ist so einfach wie genial: sie rufen dazu auf, am 17.9.2009 der Weitergabe der eigenen Daten beim Bürgerbüro zu widersprechen: http://www.optoutday.de/. Beim OutOut-Verfahren muß man der Weitergabe seiner Daten explizit widersprechen, beim OptIn-Verfahren hingegen muß man dem direkt zustimmen, ehe die Daten weitergegeben werden dürfen. Auf dem Einwohnermeldeamt, Verzeihung, Bürgerbüro, hat OptOut nichts zu suchen. Nicht nur die Softwarepannen vom letzten Herbst, auch die aktuellen Berichte, daß trotz Verschärfung der Strafen weiterhin reichlich personenbezogene Daten bis hin zu Geburtsdatum und Bankverbindung erworben werden können zeigt, daß man mit seinen Daten so sparsam wie möglich sein sollte. Ich selber habe schon lange eine Adresssperre beim Bürgerbüro. Ich meine: widersprecht der Weitergabe Eurer Daten. Das ist Euer gutes Recht und nichts Anstößiges und es macht Euch nicht per se verdächtig. Es zeigt nur, daß Ihr denkende Menschen seid und Euch nicht egal ist, was mit Euren personenbezogenen Daten passiert.
Wednesday, 5. August 2009
Schon lange bin ich ein Fan von Gedichten von Eugen Roth. Habe nun begonnen, den Band "Der letzte Mensch" zu lesen. Eugen Roth schafft es, die Unwägbarkeiten des täglichen Lebens so witzig und so gekonnt gereimt zu Papier zu bringen, daß schon nach wenigen Seiten kein Platz mehr für schlechte Laune ist. Lesen!
Thursday, 25. June 2009
Ich hatte zwar auch schon Turbulenzen mit der Hermes Logistik Gruppe, aber ich hatte z.B. nie die Probleme mit Laufzeiten bei selber versendeten Päckchen, wie manche das in de.etc.post beschreiben. Diese Woche wollte ich was neues probieren: Sperrgutversand.
"Hermes Versand will keine Kunden" vollständig lesen
Tuesday, 9. June 2009
Nundenn. Auch wenn die Grünen nach den amtlichen Ergebnissen nun doch leicht hinter der CDU im Gemeinderat liegen: das regieren wird wohl in nächster Zeit bunter werden. So als Tip für Herrn Schuster: man kann sich ja die Finger in die Ohren stecken und lalala summen wenn man einem Stuttgart-21-Gegner begegnet, aber die Wähler lassen sich doch nicht abbügeln (s. Unterschriftenaktion und nicht stattgefundener Bürgerentscheid) und verarschen und man kann auch nicht gegen den Wählerwillen regieren. Dafür gabs nun die Quittung bei der Wahl. Offenbar haben selbst konservative Stadtteile grün gewählt, weil die Stuttgarter eben keine 12 Jahre Lastwagen sehen, hören, riechen wollen.
Sehr spontan war ich vergangenen Samstag mit zwei Tanzfreundinnen im modernen Ballett bei Choreograph Eric Gauthier im Theaterhaus. Ich bin begeistert!
"Eric Gauthier - modernes Ballett" vollständig lesen
Hab drei Tage ganz tapfer im Korsett ausgehalten. Die Taille sitzt.
"Wieder mal Leipzig zu Pfingsten" vollständig lesen
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Kommentare
Tue, 20.12.2011 11:17
Ich denke auch, man schwätzt z uweilen viel, wenn der Tag lan g ist und kann nicht alles ums etzen. Frage ist, sch [...]
Tue, 20.12.2011 01:02
An ihren Früchten werdet ihr s ie erkennen.
Mon, 19.12.2011 23:54
Überlebender von Cighid?
Mon, 19.12.2011 14:59
Hört sich nach meiner Kindheit an.
Thu, 27.10.2011 21:37
Die Realitäten in .de sind seh r schön zusammengefasst. Es i st nach wie vor nicht gewünsch t, daß Mütter arbeiten. [...]
Mon, 25.07.2011 21:03
Du kriegst, wenn du ein Kind b ekommst, einen riesigen Ordner voll mit Papier. Es wuerde re ichen, wenn man den Elte [...]
Wed, 04.05.2011 18:40
Nur der Vollständigkeit halber : Was zu seinem Tod geführt ha t, habe ich bewußt ausgelassen . Denn es ist letztlich [...]
Wed, 04.05.2011 09:01
Ich kann mich auch nich "freue n". Wollte eigentlich auch noc h dazu bloggen. Militärische A ktionen auf fremden Hohe [...]
Tue, 03.05.2011 22:45
Ich sehe es genauso wie du.
Tue, 03.05.2011 20:01
http://www.lawblog.de/index.ph p/archives/2011/05/02/den-sche in-des-anstandes-wahren/ Du bist nicht allein
Wed, 23.02.2011 10:39
Och, man[1] erzählte mir, daß schon so manche Doktorarbeit g elesen wurde, indem sie vier W ochen lang auf einem Sch [...]
Wed, 23.02.2011 09:04
...und ich frag mich immer noc h ob die Prüfer die Arbeit übe rhaupt gelesen haben.
Wed, 02.02.2011 19:51
Ja, latürnich. Aber spätestens seit "wag the dog" bin ich in Medienkritik hinreichend gesc hult, um Objektivität be [...]
Tue, 01.02.2011 19:23
Sorry, aber das ist wirklich e infach
Thu, 06.01.2011 17:36
Da kann man jetzt rumjammern w ie man will - mit FORMALIEN ka nn man jeden festhalten, bis e r schwarz wird. Warum, z [...]