Tuesday, 2. March 2010Der Tag der Entscheidung
Heute, am 2. März 2010, steht - endlich - eine schwere Entscheidung an, mit weitreichenden Folgen: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Zulässigkeit des allgemein nur noch als "Vorratsdatenspeicherung" bezeichneten Gesetzes. Dabei stehen allerdings, wenigstens unterschwellig, gleich drei große Fragen zur Klärung an:
Die erste ist rein juristisch: Ob das Gesetz mit der Verfassung vereinbar ist. Ob oder ob nicht, mögen einschlägig Gebildete entscheiden. Für beide Positionen haben sich genug Fachleute gefunden, hier werde ich gut daran tun mich herauszuhalten. Was aber sicher mit einfließt, ist die Frage nach den Menschen, die auf diese Daten Zugriff haben, und ob sie mit der sich daraus ergebenden Macht verantwortungsvoll umgehen können; auch bekannt als der Frage nach der Überwachung der Überwacher. Ich kann hier keinen Grund sehen, weshalb ich nicht besorgt sein sollte. Weil ich nicht erwarten kann, über den Zugriff auf meine Daten informiert zu werden; oder daß diese Daten problemlos über den gesamten Globus weiterverteilt werden. Daten, die meine Persönlichkeit widerspiegeln, Daten, für die ich mich nicht rechtfertigen möchte. Auch und gerade weil sie rührend harmlos sind - zumindest solange, bis jemand mit Gewalt böse Dinge herauslesen will. Auf Verdacht aber noch ein Hinweis: Die gerne gehandelte Zahl von 181 rechtswidrigen Anfragen aus dem Berichtszeitraum 2009 sollte man besser nicht als Argument für übereifrige Ermittler anführen - sondern gegen Leute, die lieber freie Interpretationen aufschreiben als das Kleingedruckte zu lesen, wenn es in den Kram paßt. Ja, wenige Dinge tun mehr weh als Menschen, die das richtige(tm) wollen, es aber auf schrecklich und peinlich falsche Weise tun. Die dritte Frage ist aber an die Gesellschaft gerichtet, in der leben: Wie soll sie in Zukunft aussehen? Denn das Wort "Vorratsdatenspeicherung" ist ja eine Verkürzung von Vorratsdatenspeicherung in der Telekommunikation, und daß der Staat ihre Durchführung vorschreibt. Tatsächlich aber haben wir anlaßunabhängige Speicherung personenenbezogener Daten schon jetzt in allen Bereichen des Lebens, vorneweg durch die immer mehr um sich greifende Videoüberwachung, aber auch subtilere Dinge wie unseren Zahlungs- oder Postverkehr, und viele andere Dinge mehr. Deswegen verwende ich nicht gerne das Wort "Überwachungsstaat": Weniger, weil es unzutreffend wäre, im Gegenteil, technisch sind die Möglichkeiten dafür implementiert, es sind bis zur Aktivierung nur noch wenige politische und soziale Schutzwälle zu überwinden; viel mehr aber, weil er unzureichend ist. Richtiger ist die "Überwachungsgesellschaft". Überall wird aufgezeichnet, ausgewertet, bewertet. Ohne Rücksicht auf Privatsphäre, ohne daß, was eine vergangene Zeit in den Worten "Rücksicht" oder "Takt" beschrieb, nur begrenzt durch technische Möglichkeiten. Weil es wirtschaftlich einen Vorteil verspricht. Oder einfach, weil man es kann. Nur wenn das Bundesverfassungsgericht sich dazu entschließen kann, die Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikation vollständig abzulehnen, nur dann existiert eine moralische Rechtfertigung, dieses Verhalten auch für andere Bereiche zu hinterfragen, und deren Beschränkung anzugehen. Bei jeder anderen Entscheidung aber wird der Zweck die Mittel heiligen, und wenn die Mittel existieren, werden sie auch für andere, bei weitem nicht so gravierende Dinge verwendet werden. Es mag dann im Einzelfall nicht zulässig oder auch nur strittig sein, das wird aber wenig Grund zum Zögern bleiben, falls überhaupt deswegen eine Beschwerde erhoben wird. Ob also sich das Gericht zu diesem harten Schritt entschließen kann, gegen viele geheuchelte und einige berechtigen Begründungen? Nötig wäre es, denn Vorratsdatenspeicherung steht senkrecht auf dem wesentlichen Prinzip von Datenschutz: Der Vermeidung, oder wenigstens der Sparsamkeit. Allerdings bin ich sehr skeptisch und erwarte einen Spruch, mit dem dann alle unzufrieden sind: Dann wird der bestehende provisorische Zustand im Wesentlichen festgeschrieben, Speicherung ist im Grundsatz erlaubt, Zugriff - in der Theorie - nur bei wenigen, schweren Straftaten zulässig. Für die Beschwerdeführer wäre das eine klare Niederlage; für die Provider bedeutet es, daß sie auf eigene Rechnung die Infrastruktur aufbauen und betreiben müssen, auch wenn sie praktisch nie in Anspruch genommen wird; aber es gibt dennoch keine Zugriffsmöglichkeiten für zivilrechtliche Forderungen, insbesondere der sogenannten Rechteverwerter. Nur den Politikern ist es egal, die werden bei jedem Urteil anschließend versichern, daß es genau auf ihrer Linie läge und das immer schon getan hat. Dieses Thema ist sehr heiß und hat den politischen Diskurs der letzten Jahre massiv geprägt. Leider sind darüber auch Freundschaften in die Brüche gegangen. Das ist schade, aber wenn sich einzelne Menschen nicht nur kompromißlos positionieren, sondern auch noch bei jeder Diskussion spürbar aggressiv werden und nicht auch nur bereit sind, eine von Zweifeln und Ängsten getragene andere Meinung anzuhören, dann ist das nicht mehr mein Problem. Saturday, 20. February 2010Kleiner Zwischendurchseufzer ...
Sollte ich eigentlich noch jemals eine Wohnung ohne sozial defizitäre Nachbarn hinter der nächsten Wand oder Decke haben? Allmählich gebe ich die Hoffnung auf - aber es sinken die Hemmungen, wegen lauter Musik die Polizei zu rufen.
Und selbst wenn ich tatsächlich noch einmal meine bevorzugte Wohnform erreichen sollte: Ohne weitere Besiedlung in einem Kilometer Umkreis; dann wird sicher auch dort noch eine nur angeblich intelligente Lebensform der Meinung sein, mit der Vorstellung von "Hört doch keiner" die Boxen hochziehen zu können. So daß man es auch ein zwei Kilometern Entfernung gut wahrnehmen kann. ... und jetzt wieder zurück zu Diana und ihrem mehrteiligen Kurs "Fremdschämen für Männer". Monday, 16. November 2009Kilometerabhängige Abgaben für Autos in den Niederlanden geplantWie am vergangenen Wochenende schon in den Nachrichten zu hören war und heute auch beim Spiegel unter http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,661303,00.html zu lesen ist, planen die Niederlande einen Vorstoß bei hrer KFZ Besteuerung. Diejenigen, die mich kennen, wissen, daß ich selber nicht Auto fahre, aber daß ich durchaus sehe, daß man ab und zu eins braucht. Aus Umweltschutzgründen würde ich es jedoch begrüßen, daß man für die täglichen Wege den ÖPNV nutzt, das Fahrrad oder zu Fuß geht und nur für Grosseinkäufe oder Ausflüge eben das Auto. Natürlich ist dies von verschiedenen Faktoren abhängig, vom Wohn- und Arbeitsort und natürlich auch von der Familiengröße. Jedenfalls versuchen die Niederlande nun, die KFZ-Abgaben mehr nach Verbrauch zu erheben. Das ist im Grundsatz ja schonmal nicht so falsch. Was ich bisher lese ist folgendes:
Bis hierher könnte man das meiner Meinung nach umsetzen, indem man den Kilometerstand erfasst. Nun wollen die Niederländer aber noch etwas weitergehen und viel befahrene Straßen und stauträchtige Abschnitte teurer machen als wenig befahrene Straßen. Dies soll mit in die Autos eingebauten GPS-Geräaten erfasst werden. Und genau hier wird die Schraube überdreht: es ist aus Datenschutzgründen nicht vertretbar, daß jede Bewegung des Autos erfasst wird. Bewegungsprofile aller Autos sind Totalüberwachung! Man kann die Daten ja nicht einmal nach Erfassung löschen, weil der Nutzer ja auch ab und an einmal überprüfen muss, ob die Rechnung stimmt! Liebe Niederlande, übertreibt es nicht! Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Monday, 9. November 2009Vor 20 Jahren (II)
Und noch ein Beitrag zum Thema "heute vor zwanzig Jahren" - ich war sogar in Berlin, aber draußen in einem Außenbezirk saßen wir auch nur ungläubig vor dem Fernseher, als die 19-Uhr-Nachrichten ziemlich gegen Schluß für eine aktuelle Meldung unterbrochen wurden. In die Stadt hineinfahren war irgendwie keine Option. Zumal man ja auch gar nicht wußte, wohin.
So richtig rund ging es dann sowieso erst am 10. - aber den vielen Geschichten meine hinzuzufügen bringt nicht viel, denn sooo besonders war es dann doch nicht. Es waren verrückte Tage in einer Stadt voller absurder Konstruktionen, derer man sich so erst bewußt wurde, als sie so nach und nach verschwanden. Eine schwache Vorstellung kann man davon bekommen, wenn man sich den Eisenbahnverkehr rund um Basel mit den zugrundeliegenden Staatsverträgen zwischen der Schweiz und Baden (und Nachfolgestaaten) zu Gemüte führt. Mit dem wesentlichen Unterschied, daß dort in aller Regel ein Konsens des konstruktiven Zusammenarbeitens geherrscht haben dürfte, was die meisten Fragen auf die von Protokoll und Respekt reduzierte. Deswegen nur eine Anekdote: Regelmäßig hatten wir Freunde aus Polen zu Besuch, sie waren irgendwo im Elektronikbereich tätig und besorgten sich bei Bedarf spontan in West-Berlin Nachschub, unter sorgfältiger Mißachtung der CoCom-Liste (das sollte jetzt alles verjährt sein), und standen deshalb gelegentlich auch mal unangekündigt vor der Tür. Und so auch diesmal. Am 9. waren sie am Abend losgefahren, wunderten sich bei der Anfahrt auf (West-)Berlin, also Autobahn über Drewitz, nur über die vielen Trabis, und erfuhren erst beim Frühstück, welchen Moment der Weltgeschichte sie gerade verpaßt hatten. Trotzdem kann ich es im Rückblick nicht nur mit Freude sehen. Denn neben der Unglaublichkeits des Moments gibt es auch noch das Bewußtsein über die Möglichkeiten, die sich geboten haben - und nicht genutzt wurden. Die Dinge, die nötig gewesen wären, und nicht getan wurden. Daß der Osten politisch und wirtschaftlich verschlissen war, steht außer Frage. Daß aber auch im Westen bei weitem nicht alles eitel Ruhm war, fiel plötzlich unter den Tisch. Man fühlte sich als Sieger, und entsprechend sah man auch keinen Bedarf für eine Korrektur. Die 80er im Westen mögen im Rückblick und im Vergleich als harmlos gelten, aber schon wegen der Punkte Arbeitslosigkeit und Umweltverschmutzung war eigentlich jedem, der es wissen wollte, klar, daß es so nicht ewig weitergehen kann. Auch wenn es im Vergleich zu "drüben" harmlos war, aber schlimmer geht ja immer. Deshalb eine harte These: Freiheit und allgemeiner Wohlstand im Westen hatten ihre Ursache auch in Unfreiheit und Mangel im Osten. Denn die Existenz des Ostens bremste gleichzeitig den Kapitalismus im Westen - den man dort nicht so nennen durfte, das war "Marktwirtschaft", und mit dem Attribut "sozial" wollte er halt auch beweisen, daß er es besser schafft, den Menschen Demokratie und Wohlstand zu bringen. Dieses Korrektiv ist weggefallen, und als mir jemand Anfang der 90er erklären wollte, daß in den nächsten Jahren ein großer Abbau von Sozialstaat und Arbeitnehmerbeteiligung bevorsteht, wollte ich es nicht glauben; inzwischen ist es Realität. Daß man etwa Lohnkürzungen hinnimmt, war im Westen der 80er einfach nicht denkbar. Die Innenpolitik (auch wenn das jetzt Dresche geben wird) folgt dem gleichen Schema. Die Möglichkeiten von Überwachung und Bespitzelung haben, jetzt auch durch deutlich verbesserte Technik unterstützt, erschreckend zugenommen; und es gibt wenig Skrupel, sie auch einzusetzen. Fehlt nur noch ein repressives Regime und das Abwürgen einer unabhängigen Justiz. Nur erwähnen, nicht erläutern will ich noch den Kulturbereich, denn auch da gab es auf beiden Seiten einen Wettstreit; und ich habe in Berlin gesehen, wie viel in den 90ern kaputtgemacht wurde, um lächerliche Beträge zu "sparen", während man gleichzeitig mehrere Milliarden in einer Bankgesellschaft versenkte (was gleichzeitig wieder eine winzige Menge gegen das ist, was gerade bei den bailouts läuft). Und so weiter ... Nicht zuletzt: Die Konformisten sind, wie immer, am besten durchgekommen. Die Geschichte von Lehrern, die in der großen Welle 1984 ausreisten, ist eine von vielen Geschichten. Ein andermal. Inzwischen ist eine Generation erwachsen geworden, die das alles nur aus Erzählungen kennt. Wo die Grenze verlaufen ist, können sie sich noch erschließen, an den Unterschieden auch noch sehen. Ich weiß nicht, ob ich sie deswegen beneiden oder bedauern soll; aber ich bin mir jederzeit genau bewußt, ob ich in dem Teil bin, der früher der Westen war, oder der Osten. Schließlich, ich erschrecke, weil diese zwanzig Jahre furchtbar schnell vergangen sind. Daß die Welt heute deutlich anders ist als damals, die ihrerseits anders war als weitere zwanzig Jahre davor; weshalb wir erwarten können, daß wir 2029 schneller erreichen werden als wir uns gerade vorstellen möchten, und es nicht die Welt ist, wie wir sie gerade kennen; leider aber auch, daß die Welt nicht gerade ein schönerer Platz geworden ist und die weiteren Aussichten alles andere denn fröhlich sind. Friday, 30. October 2009Qualitätsjournalismus
Nachdem Princess ja schon eine Kerbe gehauen hat, will ich noch nachlegen. Diesmal aber nicht konstruktiv.
In einem auch nur ansatzweise brauchbaren Deutsch-Unterricht hat man irgendwann die Begriffe von "Objektivität" und "Subjektivität" gelernt. Letzteres sollte man in der Berichterstattung vermeiden, ersteres ist das hohe Ziel. Und in der nächsten Stunde kommt dann, daß das prinzipiell unmöglich ist; aber man sollte es doch mindestens versuchen. Dazu gehört dann auch, daß der Berichtende mit eigenen Wertungen zurückhält. Wenn er dennoch etwas davon einstreuen will, dann bitte deutlich abgetrennt: In der Meinungsspalte. Heutzutage gäbe es noch das Mittel des Blogs an der Zeitungsredaktion, auch wenn mir da nicht gerade viele bekannt sind, die lebendig sind. Zu unerfreulicheren Dingen: In Dresden findet gerade ein Mordprozeß statt, Vorgeschichte wie Details sind bekannt und häßlich. Ob dem Täter, der meiner Meinung nach zunächst "nur" seinen Lebensfrust durch Beschimpfungen auslassen wollte, durch die übliche Justiz-Prozedur wirklich geholfen gewesen wäre, wage ich zu bezweifeln; aber End-Zwanzigern unterstellt man schon, daß sie auch sich selbst aufpassen können. Kaum weniger traurig anzusehen ist das Drumherum. Die Radikalinskis hauen fleißig auf den Putz, hüben und wahrscheinlich auch drüben. Und Verteidiger tun was, was Verteidiger tun sollen: Das Beste für ihren Mandanten herausholen. Auch wenn das im konkreten Fall mit der Methode "plumpe Pauschalisierung gegen Muslime" ziemlich befremdlich wirkt (Wer nachlesen will, ich zitiere das jetzt nicht: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,657498,00.html). Dann aber setzt die Berichterstattung noch eins drauf: "Solche Verteidiger braucht die deutsche Justiz nicht." Als eigene Meinung, nicht (oder: nicht kenntlich gemacht) als Zitat anderer Personen. Dazu fällt mir spontan die Retourkutsche ein: Solchen Journalismus wird man auch nicht vermissen. Der gelegentlich liebevoll als "ehemaliges Hamburger Nachrichtenmagazin" bezeichneten Publikation hätte ich dann doch etwas mehr Streben nach Objektivität zugetraut. Wednesday, 21. October 2009böse™
Im Rückblick ist es immer leicht zu sagen, man habe es schon vorher gewußt. Nur stimmt es wirklich.
Was "böse(tm)" bedeutet, wäre vermutlich durch einen Link auf eine offene Encyclopädie im Netz schneller und besser erklärt als durch eine selbstverfaßte Beschreibung. Aber der Artikel, so es ihn überhaupt gibt, läuft akut Gefahr, wegen Irrellevanz gelöscht zu werden. Alsdenn: Das "(tm)" kennzeichnet, daß ich dieses Wort in einer klar festgelegten Bedeutung verwende, die nicht zu diskutieren ist. Zusammen mit "böse" bedeutet es auf eine Person oder eine Verhalten, daß sie für mich nicht akzeptabel ist, auch wenn das nicht jedem offensichtlich ist. Dabei geht es nicht um irgendwie juristisch sanktionierte Dinge, sondern subtileres: Handlungen, die eine Gefahr bedeuten, Personen, die gegen diffuse Prinzipien von Chancengleichheit, Fairness oder Freiheit verstoßen. Deshalb ist ohne Not mit Administratorrechten am Computer zu arbeiten böse(tm), das Stöbern im Internet mit veralteten Programmen, oder Surfen mit aktivierten JavaScript. Konzerne als Sinnbild für rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur zählen gerne mit dazu; und Personen, die mit ihrer Macht Gutes(tm) schaffen und pflegen könnten, sie aber mißbrauchen. Die Kriterien, was ich hier für richtig halte ("was richtig(tm) ist"), haben dabei den Anspruch, für die Allgemeinheit zu gelten und eben nicht für den eigenen Vorteil (Ja, ich bin ein Kind des Kategorischen Imperativs; kann mir aber wenigstens herausnehmen, diesen Satz für mich selbst im Alter von 13 oder 14 Jahren gefunden zu haben). Zurück zum Thema: Microsoft für böse(tm) zu halten ist geradezu schon wieder unmodern. Google wurde aus meiner Sicht böse(tm) schon lange bevor es die meisten überhaupt kannten; und entsprechend werde ich immer leicht unentspannt, wenn Leute unbekümmert persönliche Dinge wie E-Mails, Terminkalender und Leseverhalten dort abwerfen. Als nächstes - damit ich dereinst nicht nur behaupten kann, ich hätte es schon vorher gewußt - steht dann übrigens der Webserver Apache auf der Liste, aber das ist eine andere Geschichte. Was allerdings erst jetzt bei mehr Personen angekommen ist: Zu den Bösen(tm) muß man auch die Wikipedia zählen. Diese Erkenntnis trage ich schon seit zwei oder drei Jahren mit mir herum, aber nur selten vor mir her. Harten Widerspruch auf meine Meinungen bin ich gewohnt, aber Lust habe ich trotzdem nicht drauf - vor allem, wenn die Kritiker ein halbes Jahr später meine Position eingenommen haben und so tun, als wäre es nie anders gewesen. Es gab eine Vergangenheit, in der Webspace noch etwas ziemlich Kostbares war. Schon damals haben Menschen dort auch Dinge publiziert, die sie nur privat interessierten. Es war eine Zeit, in der die URLs gerne den Namen einer größeren Einrichtung aus dem Bereich Forschung und Lehre trugen, und weiter hinten folgte eine Tilde. Die inhaltliche Qualität war sehr weit gestreut, die gestalterische noch viel mehr, aber bei einigen spürte man die Liebe und den großen Aufwand, die in Artikel über beliebig exotische Dinge gesteckt worden waren. Die Wikipedia hat hier für eine gründliche Flurbereinigung gesorgt. Die Vereinheitlichung in Design und Struktur haben Lesbarkeit und Erreichbarkeit verbessert; zusammen mit der Möglichkeit, daß auch Leser mal-eben-schnell etwas korrigieren oder beitragen können, ohne großes Wissen über die technischen Hintergründe, war der Grundstock für ein gewaltiges Wachstum gelegt - aber auch das Ende eines im Rückblick so empfundenen goldenen Zeitalters. Das Problem von Wikipedia ist das Problem von Größe und Zentralisierung. Das erleichtert ohnehin Manipulationen von außen ("Zensur"), und, was das akute Problem ist, es züchtet eine Hierarchie von Verwaltern/Managern/Bürokraten/Beamten/wasauchimmer heran, und darin Menschen, deren Ziel die Machtausübung ist, unter Verlust des Bodenkontakts. Das ist schon bei anderen Strukturen traurig anzusehen, bei einem von großem Idealismus getragenen Projekt ist es pures Gift. Von Zeit zu Zeit geschieht es, daß ich ein fehlenden Thema finde, zu dem ich beitragen könnte und ich genug Fakten habe. Aber wozu, wenn mir der hinterrücks weggelöscht wird, oder an Kleinigkeiten herumgekrittelt? Anlaß für kleine Korrekturen und Ergänzungen finden sich fast ständig. Weshalb die Initiative ergreifen, wenn es jemand aus nicht verstehbaren Gründen gleich wieder kaputtmachen kann? Ich habe Zugang zu Quellen, um einen bestimmten Artikel qualitativ erheblich zu verbessern; was neben mir nur eine Handvoll Personen tun könnten. Die Lust daran ist mir vergangen. Denn die Arbeit liegt bei mir. Eine Minute für einen guten Satz ist nicht viel Zeit, und mitunter brauche ich so lange auch schon für ein einzelnes Wort, wenn die Suche nach griffigen Formulierungen ihre Weile dauerte. Vergütung erwarte ich bei einem offenen Projekt nicht, die Währung dort ist freundliche Anerkennung und Nennung desjenigen, der beigetragen hat. Vollständiges Löschen ist Mißachtung und damit das direkte Gegenteil. Somit bekenne ich mich klar zum Inkludisten. Computer können große Datenbestände katalogisieren und bewerten, und ob es fünf oder fünfzig Millionen Artikel gibt, macht für die Erreichbarkeit keinen wesentlichen Unterschied. Deshalb sei die Liste der Artikel, die keinen Platz verdienen, sehr klein: Grob unrichtig, strafrechtlich relevant. Thematische Überschneidung heilt man durch Vereinigung. Und als relatives Kriterium: Wenig sinnvoll ist die überdeutliche Herausarbeitung eines Einzelthemas, solange vergleichbare Themen deutlich sparsamer bis gar nicht beschrieben sind. Als Beispiel, die Beschreibung des Prellbocks am Gleis 2 des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist ungefähr erst dann angemessen, wenn alle Gleise der hundert größten Bahnhöfe Deutschlands ausführlich beschrieben sind. (Für die Herausgeforderten: Im vorigen Satz steckt ein wenig Ironie.) Aber solange ein Artikel inhaltlich und von der Form einigermaßen akzeptabel ist; und er bei Neuentwicklung passend fortgeschrieben wird - warum ihn nicht behalten? Und selbst wenn dies nicht geschieht, kann man ihn immer noch bearbeiten oder als "veraltet, ungepflegt" markieren - und stehen lassen. Löschen greift da deutlich zu weit. Für mich bleibt Trauer zurück. Wikipedia ist (oder sollte ich bereits schreiben: war?), schon durch das Stöbern darin, ein äußerst lohnender Zeitvertreib, xkcd kennt das Phänomen auch. Viel sinnloses Wissen, aber auch große Faszination. Über Atomsemiotik (Katzenkontent!) wollte ich mal was schreiben, das lasse ich jetzt bleiben; den langen Artikel über die Entdeckung der Kernspaltung hätte ich gerne jedem Wissenschaftsinteressierten empfohlen; und die Entdeckung, daß 209Bi kein stabiles Atom ist, sondern eine leckere Haltwertszeit von 19 Trillionen Jahren hat (zur Orientierung: Der Urknall ist so grob gerade mal einen Milliardsten Teil davon her), hat mich ziemlich vom Hocker gehauen, und ich hätte es sonst nicht erfahren. Das geht jetzt nicht mehr so unbeschwert. Und wieder etwas Freude verloren. Sunday, 5. April 2009Liber scriptus proferetur
(Das ist schon etwas her, aber ich fand grad den URL wieder.)
Schon beinahe wieder vergessen, weil durch anderer Ereignisse überschichtet, ist ein Amoklauf, der sich vor knapp zwei Jahren in Blacksburg, Virginia ereignete. Beim Versuch einer Aufarbeitung entstand ein Bericht von schlappen 14000 Seiten, der zunächst nur einem kleinen Kreis zur Verfügung gesteltt wurde, aber prompt publik wurde, darüber berichtet Der Spiegel. "Tiefe Einblicke verschaffen aber vor allem die archivierten E-Mails, welche zeigen, wie der Amokläufer mit seinen Lehrern in Kontakt trat." Viel tieferer Einblicke zeigt der Bericht aber, daß offensichtlich jegliche Kommunikation für lange Zeit aufbewahrt wird. Nicht nur zwischen dem späteren Täter und den Dozenten, sondern auch die der Dozenten untereinander. Wenigstens eineinhalb Jahre, wahrscheinlich mehr. Einschließlich aller Banalitäten. Irgendwie macht mir das Angst. Natürlich ist es wünschenswert, daß Dozenten ihre Kursteilnehmer nicht als graue Masse betrachten sondern versuchen, sie als individuelle Personen zu behandeln. Und sich bei ernsteren Fällen auch einmal Gedanken machen, ob und wie man ihnen Hilfe zukommen läßt. Auch bei mir mag das vorgekommen sein, aber damals geschah das telefonisch, formlos auf dem Flur oder in kleinen, längst vernichteten Notizzetteln. Die heutige Generation hingegen hat die durchaus zweifelhafte Ehre, daß alle diese Dinge noch verfügbar sind und früher oder später auch in dritte Hände finden werden. Ehrenrühriges wird wenig dabei sein, aber beliebig viel peinliches. Mir fällt dazu nur noch eine kleine Episode aus "Die Revolution entläßt ihre Kinder" ein: Der jugendliche Wolfgang Leonard kommt im Moskauer Exil in die Schule und erlebt die dortigen Sitten: Dazu gehört, daß jede Antwort eines Schülers sofort aufgeschrieben wird (wie das funktioniert haben soll, würde ich gerne wissen). Ob ich so etwas heute aushalten würde? Ich glaube, kaum. (Für die mit weniger mit Bildungsbürgertum Abgefüllten: Die Überschrift ist aus der Sequenz der Totenmesse, in der das Jüngste Gericht geschildert wird. Die Wikipedia hat Erläuterung und eine freie Übersetzung.) Monday, 30. March 2009Sommerzeit
Alle halbe Jahre wieder: Die Zeitumstellung scheint eigentlich nur noch als Brauch was zu taugen: Die Experten rechnen vor, daß die einst erhofften Ersparnisse nicht existieren, die Umstellung Mensch wie Tier verwirrt, Prozessabläufe durcheinander bringt, und man das ganze eigentlich am Besten einfach bleiben lassen sollte.
Dieses Frühjahr hat es allerdings mal ganz gut geklappt: Unfreiwillig mehrere kurze Nächte hintereinander, dann geht man in der Umstellungsnacht ganz von alleine früh ins Bett, und das Aufstehen am nächsten Morgen paßt so einigermaßen. Irritation gibt es erst am späten Montagnachmittag im Büro, wie die ersten Kollegen einen schönen Feierabend wünschen - gleichzeitig schlägt es das ungute Gefühl von Jetlag zu, wenn innere und äußere Uhr nicht zusammenpassen. Aber auf der anderen Seite will man doch die Sommerabende nicht aufgeben, an denen es so spät erst dunkel wird. Also das ganze Jahr in der Sommerzeit bleiben? Dann wird das Aufstehen im Winter ja noch härter als sonst. Hier also ein Vorschlag, der zwar sehr elegant, aber leider völlig unrealistisch ist: Über einen Zeitraum von 50 Tagen, also vielleicht von Anfang März bis Mitte April sowie Mitte September bis Ende Oktober, fügen wir alle zwanzig Minuten eine Schaltsekunde ein. Im Frühjahr ist dann jeder Tag 72 Sekunden kürzer, im Herbst entsprechend länger. Daran kann sich der Körper problemlos anpassen, denn das geht in der normalen Verschiebung der Tagesdauer unter. Ähnlich fallen logistische Probleme wie zum Beispiel bei den Nachtzügen nicht weiter auf, weil die Unterschiede im Rahmen der Betriebstoleranzen liegen. Und die Uhren ziehen, vom Netz gesteuert, die Zeit ganz von alleine nach. Am letzten Punkt wird es leider dennoch scheitern. Zu viele Uhren werden noch von Hand gestellt, hier alle paar Tage nachregeln zu müssen wird einigen Unmut erzeugen. Und viele weitere Uhren sind höchstens auf das Springen in ganzen Stunden eingerichtet, dazu zählt insbesondere das DCF-77-Zeitsignal. Das zu ändern ist mal eine Aufgabe für eine ganze Generation, deren Kosten sich niemand ans Bein binden mag. Schade eigentlich. Nachtrag: Nicht weniger spaßig würden alle zeitzonenüberschreitenden Operationen werden, da zweifelsohne nicht alle Länder mitmachen und dann auch den gleichen Zeitraum für die Umschaltung nutzen werden. Fragen nach "Wie spät ist es jetzt in Tokio?" oder "Wann kommt das Flugzeug aus New York an?" werden dann recht interessant zu beantworten sein. Sunday, 18. January 2009Für Depressive und solche, die es werden wollen
Es hätte ruhiger Ausklang eines Wochenendes werden können, an dem ich vor allem ausruhen wollte. Doch dann fiel mir ein Artikel in Telepolis zu (ja, TP muß man mit viel Salz nehmen, und um Salz geht es hier auch): Die weißen Sümpfe von Wittmar. Bitte viel Zeit zum Lesen mitbringen und bis zum Ende durchhalten. Erst am Schluß kommt noch so nebenbei raus, daß der Text abschnittsweise schon ein wenig älter ist. Mithin man eigentlich nicht überrascht sein sollte.
Nach der Lektüre gab es bei mir mal wieder einen dieser Momente, wo man sich ganz ruhig zurücklehnen möchte, und murmeln: Das ist jetzt alles nicht war, das hast Du alles nur geträumt. Dinge, die man nicht wissen wollte. Dinge, die man wissen sollte. Dinge, die man immer schon geahnt hat. Dinge, wo man vor Wut aus der Haut fahren möchte über irgendeine Mischung aus Ignoranz, Arroganz, Technikgläubigkeit und der Einstellung von "Nach mir die Sintflut", deren Folgen entweder die Katastrophe sind, oder ein derartiger Aufwand, daß ihn niemand stemmen wird. Und leider auch: Dinge, die man eigentlich auch gewußt hat. Zumindest uns hat man in der Schule ein Film zum Thema Kernkraft gezeigt, wo die Einlagerung gezeigt wurde, genau so, wie sie in diesem Text beschrieben wird. Wo ich mich schon damals wunderte, wie das gut gehen soll. (Als Titel des Films habe ich "Mehr Atomkraftwerke" in Erinnerung, wobei das Fragezeichen fehlt - letzteres bringt wohl Unglück, sagen Filmemacher. Im Netz finde ich dazu nichts, URL willkommen.) Wenn man mich fragt - man tut es zum Glück nicht -, warum ich keine Kinder habe, dann ist die Antwort: Weil ich ihnen diese Welt nicht zumuten will. Und falls dann noch jemand fragen sollte, was ich damit meine, dann wären die in diesem Artikel geschilderten Dinge ein gutes Beispiel. Wednesday, 26. November 2008"Nichts zu verbergen"
Saturday, 7. June 2008Erster Tag
Es ist gleich alles wieder da. Nur schlimmer. Der Trend zur doppelten Deppenmarkierung am Auto hat sich durchgesetzt. Im Supermarkt gibt es immerhin bei Damenbinden noch keine aktuelle Produktlinie mit Fußballmustern, bei genug anderen Dingen schon. Und natürlich wieder: Alle Regeln des friedlichen Miteinanders und der Rücksichtnahme sind außer Kraft gesetzt. Und wer nicht mitmachen will - und sei es, weil man am Wochenende Erholung und Schlaf braucht -, der ist natürlich nur ein Spießer und Spielverderber.
Preisfrage: Welche Steuererhöhung wird diesmal beschlossen? Tuesday, 20. May 2008Erkenntnisse beim Umzug
(Sollte jemand in Berlin Interesse an einer dreieinhalb Jahre alten Küche vom Schweden haben, bitte ganz schnell melden.) Saturday, 3. May 2008Neulich, im Lager
Ein Interview bei Spiegel Online mit einem Traumapsychologen anläßlich der Frau, die 24 Jahre lang von ihrem Vater eingespert wurde:
Na gut, dann weiß ich ja gleich mal, was mir bevorsteht. Sunday, 16. March 2008Gewalt ohne Ende
In vielen Dingen nehme ich mir heraus, deutlich anders als der Rest der Welt zu sein, und dazu zählt auch das Folgende.
Meinen Fernseher habe ich vor vielen Jahren verkauft, eigentlich vor allem, weil es eine unglaubliche Zeitverschwendung ist. Da ich nun aber auch noch selten im Kino bin, fehlt mir etwas, was anderswo selbstverständlich zur Alltagserfahrung gehört: Die Wahrnehmung von Gewalt, auch wenn es nur künstliche ist, die Schauspieler anschließend alle gesund weiterlaufen. Und das muß nicht mal ein Horrorfilm mit Kettensäge und Fleischwolf sein, eigentlich reicht schon jeder gewöhnliche Vorabendkrimi mit ein paar Schlägereien und etwas Schußwaffengebrauch. Oder, meiner Meinung nach durchaus eine Steigerungsform, eine technisch exzellent gemachte Dokumentation (im Zweifelsfall von der BBC), die sich grad jemand im ICE in der Reihe vor mir gibt und sich dann noch wegen des Bildungsaspekts erhaben fühlen darf (derartiges Edutaiment ist eigentlich großer Murks, aber das ist ein anderes Thema). Es geht wohl um die Araber in Spanien; eine Mischung aus kurzen Statements von irgendwelchen mehr-oder-weniger Wissenschaftlern, in Abwechslung mit nachgestellten Szenen von kleinen und großen Ereignissen aus dieser Zeit. Und so geht es fast zwei Stunden lang: Hauen und Stechen, Schlachten (in beiderlei Hinsicht), Plünderungen, Hinrichtungen. Auf beiden Seiten. Folterung und Vergewaltigung dürften fehlen, das könnte wohl Ärger mit der Altersfreigabe geben. Macht das Spaß? Ich finde das nur entsetzlich. Wollte man in diesem Fall Ekel und Betroffenheit erzeugen, man würde methodisch deutlich anders vorgehen. Wahrscheinlich bin ich da nur nicht abgestumpft. Allgemein aber ich streite ab, daß das ausschließlich als Unterhaltung ankommt. Dieses massive Erleben schlägt irgendwann auch auf die Geisteshaltung durch, auch wenn wohl in der Entwicklung etwa im Alter von sieben grundsätzlich die Fähigkeit gewonnen wird, derartig Fiktives von Erlebtem zu unterscheiden. Deshalb mal als Gegenthese zur Behauptung der Konservativen, daß die 68er am Werteverlust und der Gewalt in der Gesellschaft schuld seien: Die waren es nicht. Das tägliche dutzendfache Vorgeführtbekommen, daß Gewalt das Mittel zur Lösung von Konflikten ist, das führt dazu, daß Menschen, insbesondere Heranwachsende, sich nicht anders zu helfen wissen als mit den Fäusten. Die Diskussion über Fernsehen wegen der Gewaltdarstellung dort ist vor dreißig Jahren gelaufen, und das Fernsehen hat leider gewonnen. Nötig ist sie mehr denn je. Und alle, die immer ganz vorne dabei sind, wenn es um Angst- und Sicherheitsdiskussionen geht, möchte ich ganz dringend eine Pause von diesen synthetischen Gewaltwelten empfehlen. Nicht unter vier Wochen. Damit die eigene Wahrnehmung richtig justiert ist. Saturday, 26. January 2008Angels of mine :)
Nicht ganz passend, aber iiirgendwie doch:
"(...) Angel of mine, can I thank you? You have saved me time and time again Angel, I must confess It's you that always gives me strength And I don't know where I'd be without you (...)" (Evanescence -Angel of mine) Die es betrifft, wissen, daß sie gemeint sind, denke ich. Danke! Ihr seid klasse!
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www.google.ch (1) Blog abonnierenVerwaltung des BlogsKategorienKommentareAndreas 'ads' Scherbaum zu Kleine garstige Frage zwischendurch ... Sun, 28.02.2010 00:14 An der Fragestellung sieht man , dass man in der Welt nicht s ehr weit kommt, wenn man nicht mitdenkt. Nicht auf [...] Hans Bonfigt zu Vor 20 Jahren Thu, 12.11.2009 18:56 Es gibt keine Satire. Die Wir klichkeit holt alles ein. LunA^tic, mit so einem bösen Alien verbandelt, zu Vor 20 Jahren Thu, 12.11.2009 13:38 Ich war damals zuhause, ebenso wie meine Eltern und ein Verw andter, der tatsächlich kurz z uvor noch abgehauen war [...] Stefan Reuther zu Vor 20 Jahren Tue, 10.11.2009 20:13 Diese Antwort illustriert eige ntlich recht gut, was noch zu tun ist. Ich will jetzt hier n icht rumflamen (dafür gi [...] Hans Bonfigt zu Vor 20 Jahren Tue, 10.11.2009 13:39 Sorry, aber ich kann da einige n nicht nachvollziehen: 1. D ie Wiedervereinigung ist gesch eitert. Die Täter von e [...] Thilde zu FaFiFe 2009 Wed, 09.09.2009 00:23 Vielen DAnk für diesen Überbli ck - früher oder später wird d as Festival ja auch hierher ko mmen und da weiß ich dan [...] daFux zu Die Dialektik des Stop-Schilds Mon, 08.06.2009 20:18 Zu recht bin ich darauf hingew iesen worden, daß schon mehr L eute diesen Gedanken hatten. Z um Beispiel das Titanic [...] Sammy zu Einmal Mutter und zurück - Vom Elternsein und dem Rückweg in die Berufstätigkeit Thu, 04.06.2009 22:40 Moin, also ... wie waer da s: du setzt dich mal mit der T hilde zusammen und ihr lotet M oeglichkeiten aus. Viell [...] valle zu Einmal Mutter und zurück - Vom Elternsein und dem Rückweg in die Berufstätigkeit Wed, 03.06.2009 14:43 Gut, mag sein, dass mir das re cht viel erscheint - ich habe bisher nur Praktika, bzw. ein Volontariat gemacht und [...] helgar zu Einmal Mutter und zurück - Vom Elternsein und dem Rückweg in die Berufstätigkeit Wed, 03.06.2009 14:04 Hm, ist ja interessant, die Sa che daß man Seminare machen mu ß, wenn man Tagesmutter werden will, wußte ich noch ni [...] Thilde zu Einmal Mutter und zurück - Vom Elternsein und dem Rückweg in die Berufstätigkeit Wed, 03.06.2009 13:55 Achso, ja: Wofür du mal au sgebildet wurdest, ist nun wir klich nicht besonders relevant an dieser Stelle. Du ha [...] Thilde zu Einmal Mutter und zurück - Vom Elternsein und dem Rückweg in die Berufstätigkeit Wed, 03.06.2009 13:53 Du hast sehr treffend 50% der Gründe zusammengefasst, warum ich keine Kinder will und auch keine bekommen habe: Ic [...] Olli zu Weichgespült? Tue, 21.04.2009 08:07 bei George Orwell musste man f uer sowas alle Buecher neu dru cken... Princess zu Wunder der Technik Mon, 16.02.2009 11:17 Glaube mir, wenn Du Blätter-fe gen und Schnee-räumen nicht al s brave schwäbische Hausfrau b etreibst, sondern geschä [...] |
Kommentare
Sun, 28.02.2010 00:14
An der Fragestellung sieht man , dass man in der Welt nicht s ehr weit kommt, wenn man nicht mitdenkt. Nicht auf [...]
Thu, 12.11.2009 18:56
Es gibt keine Satire. Die Wir klichkeit holt alles ein.
Thu, 12.11.2009 13:38
Ich war damals zuhause, ebenso wie meine Eltern und ein Verw andter, der tatsächlich kurz z uvor noch abgehauen war [...]
Tue, 10.11.2009 20:13
Diese Antwort illustriert eige ntlich recht gut, was noch zu tun ist. Ich will jetzt hier n icht rumflamen (dafür gi [...]
Tue, 10.11.2009 13:39
Sorry, aber ich kann da einige n nicht nachvollziehen: 1. D ie Wiedervereinigung ist gesch eitert. Die Täter von e [...]
Wed, 09.09.2009 00:23
Vielen DAnk für diesen Überbli ck - früher oder später wird d as Festival ja auch hierher ko mmen und da weiß ich dan [...]
Mon, 08.06.2009 20:18
Zu recht bin ich darauf hingew iesen worden, daß schon mehr L eute diesen Gedanken hatten. Z um Beispiel das Titanic [...]
Thu, 04.06.2009 22:40
Moin, also ... wie waer da s: du setzt dich mal mit der T hilde zusammen und ihr lotet M oeglichkeiten aus. Viell [...]
Wed, 03.06.2009 14:43
Gut, mag sein, dass mir das re cht viel erscheint - ich habe bisher nur Praktika, bzw. ein Volontariat gemacht und [...]
Wed, 03.06.2009 14:04
Hm, ist ja interessant, die Sa che daß man Seminare machen mu ß, wenn man Tagesmutter werden will, wußte ich noch ni [...]
Wed, 03.06.2009 13:55
Achso, ja: Wofür du mal au sgebildet wurdest, ist nun wir klich nicht besonders relevant an dieser Stelle. Du ha [...]
Wed, 03.06.2009 13:53
Du hast sehr treffend 50% der Gründe zusammengefasst, warum ich keine Kinder will und auch keine bekommen habe: Ic [...]
Tue, 21.04.2009 08:07
bei George Orwell musste man f uer sowas alle Buecher neu dru cken...
Mon, 16.02.2009 11:17
Glaube mir, wenn Du Blätter-fe gen und Schnee-räumen nicht al s brave schwäbische Hausfrau b etreibst, sondern geschä [...]
Mon, 26.01.2009 17:00
nicht mit Zimtgeschmack?